Herren 1: Stark gekämpft, am Ende knapp unterlegen: SG Tübingen verliert 26:29 gegen Bittenfeld
Die SG Tübingen dem favorisierten TV Bittenfeld 1898 3 ein enges Spiel geliefert, musste sich am Samstagabend in der Derendinger Kreissporthalle aber mit 26:29 geschlagen geben. Gegen den Tabellenvierten, während die SG als Achter in die Partie gegangen war, zeigte die Mannschaft trotz arg dezimierten Kaders eine sehr kämpferische Leistung und hielt die Begegnung bis in die Schlussminuten offen. Im Vergleich zur 24:32-Niederlage im Hinspiel fiel der Auftritt diesmal deutlich enger aus.
Tübingen erwischte einen guten Start und lag nach Treffern von Julian Volk, Luis Bergow, Matthias Vogt und Jonas Wohlbold früh mit 5:2 vorn. Auch in der Folge behauptete die SG zunächst leichte Vorteile, führte über 7:4 und 8:5 und lag nach gut 22 Minuten noch mit 10:8 vorne. Danach kippte die Partie allerdings in Richtung der Gäste. Bittenfeld drehte den Spielstand mit einem 6:0-Lauf von 8:10 auf 14:10 und nahm so eine 14:11-Führung mit in die Pause.
Direkt nach dem Seitenwechsel erhöhte Bittenfeld auf 15:11 und setzte sich später bis auf 18:12 ab. Die SG blieb jedoch im Spiel, arbeitete sich immer wieder heran und ließ sich auch von zwischenzeitlichen Rückständen nicht abschütteln. Über 17:21, 19:23 und 21:25 hielt Tübingen den Kontakt, profitierte in dieser Phase auch davon, dass die Gäste mehrere Zeitstrafen kassierten. Die Unparteiischen leiteten die intensive Partie dabei unauffällig und gut.
In der Schlussphase kam die SG noch einmal stark zurück. Nach der Disqualifikation gegen Bittenfelds Silas Müller (dritte Zeitstrafe) verkürzten Jonas Wohlbold und Jonathan Höfler auf 23:25, wenig später stellte Tübingen durch David Scheuermann, Wohlbold und Leo Schmitt sogar auf 26:27. Die große Chance auf den Ausgleich blieb jedoch ungenutzt, als ein Siebenmeter in Überzahl nicht den Weg ins Tor fand. Bittenfeld nutzte das und setzte mit den Treffern zum 28:26 und 29:26 den Schlusspunkt. Trainer Jürgen Zimmermann resümierte nach der Partie: „Bei der Personalsituation können wir mit der Leistung absolut zufrieden sein. Schade, dass es am Ende nicht für mehr gereicht hat.“
Es spielten und trafen: Diehl, Roth (beide im Tor), Wohlbold (9), Kriegsmann (1), Scheuermann (3), Höfler (1), Mohr, Vogt (6), Bergow (2), Schmitt (3), Volk (1)
*** Dieser Bericht wurde mit KI-Unterstützung generiert ***
