Frauen1: Schwache Chancenverwertung entscheidet Spiel gegen die SG Tübingen
HSG Dreiland – SG Tübingen 26:24 (15:16)
Am vergangenen Wochenende stand für unsere Damen der SG Tübingen ein wichtiges Spiel im Abstiegskampf an. Entsprechend hoch war die Bedeutung der Partie, in der man unbedingt punkten wollte.
Unsere Frauen starteten ordentlich in die Begegnung und konnten sich in den Anfangsminuten immer wieder gute Torchancen herausspielen. Doch genau hier zeigte sich bereits eines der Hauptprobleme des Spiels: die schwache Wurfquote. Trotz schön herausgespielter Möglichkeiten scheiterten unsere Damen immer wieder an der gegnerischen Torhüterin oder ließen beste Chancen ungenutzt.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit wurde das Spiel zunehmend von Unkonstanz geprägt. Auf starke Phasen, in denen sowohl im Angriff als auch in der Abwehr gut gearbeitet wurde, folgten immer wieder schwächere Abschnitte. In diesen verlor man zu leicht den Faden, leistete sich zu viele technische Fehler und lud die Gegnerinnen zu einfachen Toren ein. So gelang es nicht, sich entscheidend abzusetzen bzw. einen Rückstand zu verhindern.
Auch in der zweiten Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild. Unsere Damen kämpften sich immer wieder zurück ins Spiel und erspielten sich gute Möglichkeiten, doch die Chancenverwertung blieb weiterhin das größte Problem. Hinzu kamen erneut einige unnötige Ballverluste, die den Spielfluss immer wieder unterbrachen und den Gegnerinnen einfache Treffer ermöglichten.
Am Ende steht ein Ergebnis, das aus Sicht der SG Tübingen äußerst bitter ist, da deutlich mehr möglich gewesen wäre. Mit einer besseren Wurfquote und weniger technischen Fehlern hätte man dieses wichtige Spiel im Abstiegskampf durchaus für sich entscheiden können.
Am 25.04 steht ein weiteres Auswärtsspiel für unsere Damen an. Sie sind dann zu Gast bei der SG TG Altdorf/DJK Ettenheim.
Für die SG spielten: Daniela Pantleon (Tor), Julia Weckenmann (Tor), Lene Geiger (Tor), Johanna Setz (2), Helen Steins (2), Anna Wiest (3), Katrin Willger (7), Franziska Schmitt (4), Elisabeth Krumm, Judith Arens (2), Franziska Dörr (1), Laura Altmeier (2), Carolin Herre (1
