HSG Hossingen-Meßstetten vs. SG Tübingen 32:33 (17:14)
Nervenkittel bis zum Schluss – mit dem glücklicheren Ende für die SG Tübingen
Wer schnellen und attraktiven Jugendhandball sehen wollte am Wochenende, der war am Sonntag zur Mittagszeit in Meßstetten bestens aufgehoben. Sowohl die gastgebende HSG, als auch die Spielgemeinschaft aus Tübingen zeigten tolle Leistungen.
Da sich beide Mannschaften aus der Sommer-Qualifikation schon gut kannten, ging es ohne großes Abtasten gleich richtig los: Nach knapp zweieinhalb Minuten glichen die Gastgeber zum 3:3 aus und in diesem Tempo sollten die Tore auch weiterhin fallen. Zum Leidwesen der Tübinger Trainer Michael Starke und Steffen Schwab allerdings häufiger für die HSG. So dass nach dem zwischenzeitlichen 8:4 eine Auszeit genommen werden musste. Diese zeigte anfangs wenig Wirkung – beim 9:14 stand sogar ein 5-Tore-Rückstand auf der Anzeigentafel. Doch dann schaffte es die SG, auch durch zwei Tore am Stück von Kalle Bach, einen vier Tore Lauf, der das Spiel mehr oder weniger von Neuem starten ließ. Kurz vor der Halbzeit schaffte die HSG Hossingen-Meßstetten nochmals auf drei Tore zu erhöhen.
Nach dem Seitenwechsel dauerte es dann bis zur 25. Minute ehe Emil Jung auf 20:20 ausgleichen konnte. Und es kam noch besser, denn Neo Uhle schaffte direkt im Anschluss die 21:20 Führung zu erzielen. Prompt folgte die Auszeit der Gastgeber, um den Lauf der Gäste zu unterbinden. Und die gelang eindrucksvoll: Im Handumdrehen war die SG wieder mit drei Toren in Rückstand.
Nun waren es immer wieder Gael Debeauvais und Neo Uhle, die ihr Team mitrissen und den Rückstand verkürzen konnten. Beim Stand von 26:26 bog das Spiel in die Crunchtime ein und die SG nutzte ihre letzte Auszeit im Spiel um nochmals die wichtigsten Dinge zu besprechen. Nach Wiederanpfiff war die Begegnung an Spannung dann nicht mehr zu überbieten. Auf die Führung der SG, folgte nach dem 27:28 immer der postwendende Ausgleich. So ging es bis zum Spielstand von 31:31 weiter. Bis schließlich Niklas Starke eine Minute vor Schluss die erste zwei Tore Führung des Spiels für Tübingen erzielte. Doch noch war das Spiel nicht gewonnen, denn die HSG erzielte mit 42 Sekunden auf der Uhr den Anschlusstreffer.
Was folgte war Ballbesitz und eine Riesenchance auf die Entscheidung. Doch diese wurde nicht genutzt und die SG musste ein letztes Mal gut verteidigen, um den Sieg zu sichern. Dies gelang mit vereinten Kräften. Der letzte Freiwurf landete im Block der SG Tübingen und der Rest war großer Jubel. Die ersten beiden Punkte sind auf der Habenseite.
Am kommenden Samstag um 12 Uhr ist nun das erste Heimspiel gegen den Nachbarn vom TV Rottenburg. Anpfiff ist in der GSS-Halle auf WHO. Die Mannschaft würde sich über viele Fans freuen.
Es spielten: Maxim Doroshenko (Torwart), Neo Uhle (9), Gael Debeauvais (7/2 Tore), Niklas Starke(5), Elio Petremann-Dume (4), Kalle Bach (3), Oskar Mader(2), Emil Jung (2), Magnus Kocher (1), Karl Epple und Annelie Häberlen.
