Herren 1: Klarer Heimsieg: SG Tübingen lässt Schlusslicht aus Ditzingen keine Chance


Die SG Tübingen ist mit einem souveränen Heimsieg ins Handballjahr 2026 gestartet. Gegen das Tabellenschlusslicht TSF Ditzingen 2 setzte sich der Aufsteiger vor heimischem Publikum deutlich mit 39:27 durch und wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht. Trotz erheblicher Personalprobleme – unter anderem stand kein nomineller Kreisläufer zur Verfügung – ließ Tübingen über die gesamte Spielzeit keine Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen.

In der Anfangsphase hielten die Gäste noch Anschluss, doch nach gut zehn Minuten übernahm die SG zunehmend die Kontrolle. Mit geduldigem Angriffsspiel, hoher Effizienz vom Siebenmeterpunkt und einer stabilen Defensive setzte sich Tübingen Schritt für Schritt ab. Bis zur Pause erspielten sich die Hausherren eine komfortable 21:13-Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Tübingen konzentriert. Zwar nutzte Ditzingen einzelne Unachtsamkeiten, insgesamt kontrollierten die Hausherren jedoch das Geschehen. Die SG verteilte die Verantwortung im Angriff auf viele Schultern, blieb variabel und ließ den Vorsprung kontinuierlich anwachsen. Spätestens Mitte der zweiten Hälfte war die Partie endgültig entschieden.

Ein wesentlicher Faktor für den klaren Erfolg war einmal mehr das starke Tübinger Torhüterspiel. Clemens Diehl erwischte einen überragenden Tag, entschärfte zahlreiche Würfe der Ditzinger und gab seiner Mannschaft früh Sicherheit. Spät in der Partie kam zudem Maximilian Nägele zu seinem Einsatz und knüpfte nahtlos an die Leistung seines Vorder­manns an. Gemeinsam brachten es beide auf eine herausragende Paradenquote von rund 50 Prozent und versperrten den Ditzinger Angreifern immer wieder den Weg zum Tor.

Am Ende stand ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg, der nicht nur zwei wichtige Punkte einbrachte, sondern auch Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Im nächsten Heimspiel bietet sich der SG Tübingen nun sogar die Chance, im direkten Duell mit der HSG Bargau/Bettringen Rang acht zu erobern und sich weiter im Tabellenmittelfeld festzusetzen.

Es spielten und trafen: Nägele, Diehl (beide im Tor), Schmitt (4), Wohlbold (7 Tore/davon 4 Siebenmeter), Kriegsmann, Scheuermann (5), Brändle (5), Pröbsting, Höfler, Bodenbach (3/2), Vogt (5), Göser (3), Wiltafsky (3), Bergen (3), Clement (1).

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