Herren 1: Dezimierte SG Tübingen kassiert deutliche Niederlage in Winnenden
Die beeindruckende Siegesserie der SG Tübingen im Kalenderjahr 2026 ist gerissen. Beim Auswärtsspiel in Winnenden musste sich der Aufsteiger deutlich mit 36:22 geschlagen geben und kassierte damit die erste Niederlage des Jahres.
Die Vorzeichen standen bereits vor Anpfiff alles andere als gut. Krankheits- und urlaubsbedingt trat Tübingen mit einem stark ausgedünnten Kader an. Die Situation verschärfte sich zusätzlich, als Lukas Wiltafsky bereits nach rund zehn Minuten die rote Karte sah. Fortan musste die SG über weite Strecken mit stark eingeschränkten Wechselmöglichkeiten auskommen – ein Kraftakt gegen einen spielstarken Gastgeber.
In der Anfangsphase hielt Tübingen noch mit und versuchte, über geduldige Angriffe und kompakte Defensive im Spiel zu bleiben. Doch Winnenden nutzte die personelle Überlegenheit konsequent, erhöhte früh das Tempo und setzte sich Schritt für Schritt ab. Bereits zur Halbzeit geriet die SG deutlich ins Hintertreffen.
Im zweiten Durchgang machte sich die dünne Personaldecke immer stärker bemerkbar. Während Winnenden weiter mit hohem Tempo agierte und konsequent abschloss, schwanden bei den Gästen zusehends die Kräfte. Technische Fehler und Ballverluste wurden umgehend bestraft, sodass der Rückstand kontinuierlich anwuchs.
Trotz großem Einsatzwillen stemmten sich die verbliebenen Akteure gegen die drohende Niederlage, konnten den Lauf der Gastgeber jedoch nicht mehr stoppen. Am Ende stand eine deutliche 36:22-Niederlage auf der Anzeigetafel.
Nach zuvor fünf Siegen in Serie ist die erste Niederlage des Jahres zwar ein Dämpfer, angesichts der personellen Situation jedoch einzuordnen. Nun gilt es, die Ausfälle zu kompensieren und mit voller Kapelle wieder an die starken Leistungen der vergangenen Wochen anzuknüpfen.
Es spielten und trafen für die SG: Nägele, Roth (beide im Tor), Schmitt (1), Wohlbold (4 Tore/davon 1 Siebenmeter), Alber (1), Scheuermann (2), Wiltafsky, Bodenbach (4), Mohr (4), Stoffel (6), Susok.
